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Neue Zeichnungen

Zeichnungen


Der Prozess des Zeichnens ist für mich ein konzentrierter Akt: Ich setze die zeichnerischen Mittel in rascher Folge hintereinander, manchmal gleichzeitig ein. Ich benutze ganz unterschiedliche Werkzeuge und Techniken, um die Oberfläche des Papiers zu bearbeiten: Radiergummis, Papierwischer, Federfahnen zum Verteilen von Aquarellfarbe oder Tuschelavur, Glasstücke, um in die Oberfläche des Papiers hinein zu kratzen. Mit knetbarem Radier- oder Wischgummi wird die gezeichnete Spur häufig wieder weggenommen.

Zum Zeichnen verwende ich Graphitstücke in sehr weichen Härtegraden, Zeichenkohle oder schwarze Tusche, die ich durch Verdünnen mit Wasser in allen Abstufungen von sattem Schwarz bis zu Hellgrau aufbringe. Zum Zeichnen mit Tusche verwende ich selbst geschnittene Rohr- oder Vogelfedern.

Gezeichnet wird auf alles, hochfeine Papiere von Schoellershammer, grundierte Leinwand, Skizzenblöcke, Skizzenbücher, antiquarische Bücher, Notizzettel, Einkaufszettel, die ich auf der Straße finde, Briefumschläge, Wegbeschreibungen, weggeworfene Liebesbriefe oder Mahnbescheide. Diese manchmal mit achtlosen Kritzeleien bedeckten Zettel werden zu Collagen geklebt und überzeichnet.

Alle Zeichnungen haben Studiencharakter, das heißt, sie haben kein Sujet mit tieferer Bedeutung, sie sind auch nicht abgeschlossen, sondern im Stadium einer zufälligen, raschen Skizze belassen.

Jochen Frisch

Landschaften 2014 - 2015


Im Atelier und in der Landschaft.

Architektur und Landschaft in Speyer 2012.

Anamorphe Köpfe 2011 - 2012